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Welche Batterien gibt es?

Sie möchten sich über die verschiedenen Arten, Größen und chemischen Systeme von Batterien informieren? Dann passen die Inhalte auf dieser Seite, den hier vermitteln wir Wissen zu Batterien im Allgemeinen; Wissen, das Ihnen beim Treffen einer Kaufentscheidung hilfreich sein wird.

Sie sind schon entschlossen und möchten direkt Batterien kaufen? In diesem Fall ist unser Kaufratgeber über Große Batterien und neue Technologien hilfreich, in dem Sie auch eine Übersicht über unser Produktsortiment erlangen!

 

Batterien werden zunächst einmal in zwei Gruppen Gruppen aufgeteilt: Einerseits auf die Primärbatterien (auch: Primärzellen) und andererseits auf die Sekundärbatterien (auch: Sekundärzellen). Letztere sind unter dem Namen Akkumulatoren (kurz: Akkus) am bekanntesten. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie mehr kosten, doch dafür wiederaufladbar sind und durch die häufigere Nutzung langfristig zu einer Preisersparnis beitragen.

 

Weiterführendes: Detaillierte Infos zu Akkus finden Sie auf unserer Seite Akkus kaufen und das passende Akku-Sortiment auf der Seite 18650-Akku. Im Folgenden gehen wir auf die nicht wiederaufladbaren und zur einmaligen Nutzung bestimmten Primärzellen ein.

Welche Batterien-Sorten gibt es?

Die Batterien-Sorten (auch: Batterietypen, Batteriearten) dienen als Bezeichnung dazu, das chemische System einer Batterie zu beschreiben. Hierunter fallen insbesondere die Batterien der Typen Zink-Kohle (ZnC), Alkali-Mangan (AlMn), Zink-Luft (Zn-Luft), Silberoxid-Zink (AgO) und Lithium (Li). Als Alternative zur Einteilung nach chemischer Zusammensetzung kann in wiederaufladbare (Sekundär; Akkus) und die Einweg-Batterien (Primär) unterschieden werden.

Batterietypen: Eigenschaften und Kennwerte der chemischen Zusammensetzungen

Die chemischen Materialien einer Batterie nehmen Einfluss auf deren Kapazität, Leistung, Spannung und weitere Eigenschaften. Auch variieren die Preise und die Auslaufsicherheit mit der Materialzusammensetzung. Ein Zink-Kohle-Stromspeicher charakterisiert sich durch eine Spannung von 1,5 Volt, geringe Leistung und einen günstigen Anschaffungspreis. In den 70er Jahren noch waren die Zink-Kohle-Batterien am weitesten verbreitet, doch durch das Auslaufen nach der Nutzungszeit und die geringe Strombelastbarkeit ist von der Nutzung dieses Batterietypen heute klar abzuraten.

 

Stärker verbreitet als Zink-Kohle-Batterien sind heute die Alkaline-Batterien. Voll ausgeschrieben, hören die Alkaline-Batterien auf die Bezeichnung "Alkali-Mangan-Batterien". Diese Bezeichnung lässt auf die chemische Zusammensetzung aus Alkali und Mangan schließen. Alkali-Mangan-Batterien haben mit 1,5 Volt pro Zelle zwar dieselbe Spannung wie Zink-Kohle-Batterien, doch können stärker mit Strom belastet werden und erbringen dadurch höhere Leistungen. Zudem sind Alkaline-Batterien auslaufsicher und dadurch umweltfreundlicher als Zink-Kohle-Batterien. Mittlerweile haben Alkali-Mangan-Batterien die Zink-Kohle-Batterien fast komplett vom Markt verdrängt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Primär-Batterien ist es möglich, eine Alkaline-Batterie "aufzufrischen" - man kann sie nicht komplett aufladen, doch mit dem passenden Ladegerät zumindest mehrmals ein bisschen nachladen. Zu dem Nutzen der Auffrischung von Alkali-Mangan-Batterien haben wir etwas weiter unten einen Test mit konkreten Ergebnissen für Sie parat.

 

Allerdings muss sich auch die Alkali-Mangan-Batterie vorsehen, denn ebenso wie die anderen Arten von Batterien wird sie von Jahr zu Jahr seltener in Geräten angewandt. Grund hierfür ist die Entwicklung und steigende Beliebtheit der Lithium-Batterie. Die Lithium-Batterie erreicht - je nach verwendeten Materialien - eine Spannung zwischen 1,5 V und 3,6 V pro Zelle. Da 1,5 V der Spannung des Alkaline-Batterietypen entspricht, lassen sich Lithium-Batterien mit 1,5 Volt in allen Anwendungsbereichen sowie Geräten nutzen, in denen zuvor Alkaline-Batterien zum Einsatz kamen. Die Vorzüge von Lithium-Batterien im Vergleich zu Alkaline-Batterien lassen sich fast genauso erklären wie die Vorzüge der Alkaline-Batterien im Vergleich zu Zink-Kohle-Batterien: mehr Leistung, mehr Kapazität, mehr Langlebigkeit. Dafür müssen Sie als Verbraucher sich mit einem höheren Kaufpreis für Lithium-Batterien abfinden.

 

Die Zink-Luft-Batterien zeichnen sich durch eine hohe Energiedichte aus und werden als kleine Zellen mit 1,4 Volt Spannung produziert. Vor allem in Hörgeräten und Armbanduhren sind Zink-Luft-Batterien in ihrer charakteristischen Bauweise als Knopfzellen gefragt. Durch die flache Entladungskurve ist sichergestellt, dass Geräte wie mit diesen Batterien auf einem bleibenden Niveau mit reichlich Energie für einen durchgängig zuverlässigen Betrieb versorgt werden.

 

Sehr teuer und auf Einsatzbereiche beschränkt, bei denen viel Energie auf engstem Raum notwendig ist, sind die Silberoxid-Zink-Zellen. Meerestechnik, Waffentechnik, Luft- und Raumfahrt sind typische Bereiche für den Einsatz dieses Batterietypen. Mit Batterien dieses Typen muss sehr sorgsam umgegangen werden, da sie verformen können. Die Produktion der Zellen, die 1,5 V Spannung haben, ist ziemlich kostenintensiv. Hohe Entladeströme und eine hohe Energiedichte machen die Batterien für Hochstromanwendungen nützlich. Einige wenige Male lassen sich diese Zellen sogar aufladen, was für Batterien eher unüblich und eine Eigenschaft der Akkus ist.

Test des Auffrischens anhand einer Alkaline-Batterie von Panasonic

Da es sich bei den Alkali-Mangan-(AlMn)-Batterien um die einzigen handelt, die bis zu 3 mal aufgefrischt werden können, erscheint dieser Batterietyp als besonders vielversprechend für eine langfristige Nutzung. 

Panasonic Batterie Entladung Diagramm

Hier sehen Sie ein Diagramm aus unserem Test zur Batterieentladung einer handelsüblichen Panasonic-Batterie. Wie man sieht, ist die erste Entladung (blau) fast ähnlich wie nach einmaligem Aufladen und Entladen (pink). Bei der dritten und vierten Auffrischung der Alkaline-Batterie ist die Spannung jedoch derart reduziert, dass es nur noch vor der Anwendung in Geräten mit geringem Strombedarf und geringeren Leistungsanforderungen, wie beispielsweise in Fernbedienungen, Sinn ergibt.

Bei Akkuline gibt es alle Batterietypen: Von veralteten Zink-Kohle-Batterien bis hin zu den modernen Alkaline- und Lithium-Batterien!

Es gibt zahlreiche Varianten der handelsüblichen Batterien. Diese unterscheiden sich durch ihre Bauart, Konstruktion und Form sowie das zugrundeliegende chemische System und die elektrischen Werte. Bisher sind wir auf das chemische System eingegangen, wobei Sie sich merken sollten: Wenn Ihre neue Batterie der Größe nach in Ihr Gerät passt und - ganz wichtig (!) - dieselbe Spannung wie die vorige Batterie hat, dann können Sie auch einen neuen Batterietypen kaufen, um Ihr Gerät beispielsweise mit den vorteilhaften Lithium-Batterien auszustatten.

 

Schauen Sie gern in unser Sortiment an Batterien rein! Unsere Kategorien mit Haushalts-, Uhren-, Hörgeräte-, Rauchmelder-, Laternen- und sonstigen Batterien. Akkuline hilft Ihnen, zielgerichtet und gemäß dem Einsatzzweck die passende Batterie für Ihre Bedürfnisse zu finden!

 

In den weiteren Inhalten gehen wir auf ein weiteres wichtiges Thema ein, damit der Einsatz neuer Batterien in Ihren Geräten gelingt: die Batteriegröße.

Was gibt es alles für Batteriegrößen?

Bekannteste Batteriegrößen im Überblick

Bei Knopfzellen sind die Größenbezeichnungen anders, was auf deren Bauform zurückzuführen ist: Zwar haben auch diese eine Zylinderform, jedoch ist deren Höhe derart gering, dass der Durchmesser größer ist. So entsteht die charakteristische flache Form dieser Batterie. Die Bezeichnungen für Knopfzellen variieren teilweise mit dem jeweiligen Hersteller; häufig finden sich Buchstabenkombinationen wie "SR" und "CR" am Anfang der Produktnamen. Alle detaillierten technische Angaben finden Sie in unserer Knopfzellen-Vergleichsliste.

 

Auch gibt es andere, weniger verbreitete Batterien, deren Abmessungen anders sind. So trifft es beispielsweise auf den 9-Volt-Block zu. Dieser besteht aus sechs aufeinander geschalteten Zellen mit 1,5 V Spannung, ist quaderförmig und hat eine Größe von 48 mm in der Höhe, 26 mm in der Breite und 17 mm in der Tiefe.

 

Blei-Säure-Batterien und andere Autobatterien sind wesentlich größer und auf einen Nischen-Einsatz als Starterbatterien beschränkt. In modernen E-Autos spielen solche Energiespeicher fast keine Rolle mehr. Der in E-Autos und E-Bikes zum Einsatz kommende Batterietyp sind Lithium-Zellen. Obwohl bei Fahrzeugen häufig von Batterien gesprochen wird, enthalten Elektrofahrzeuge ausschließlich die wiederaufladbaren Akkumulatoren.

Was bedeutet A bei Batterie?

Die Bezeichnung "A" im Kontext mit Batterien gibt Auskunft über deren Größe. Im deutschsprachigen Raum sind die Batterie-Größen AA und AAA die bekanntesten, obwohl es auch andere Größenbezeichnungen gibt. Generell gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Größe einer Batterie zum Ausdruck zu bringen. So sind beispielsweise die Bezeichnungen LR6, AA, Mignon und R6 allesamt für einen Batterietypen im Umlauf; nämlich für Batterien mit einem Durchmesser von ungefähr 14 mm und einer Länge von knapp 50 mm.

Welche Batterie ist größer AA oder AAA?

AA ist größer als AAA. Letztere, die AAA-Batterien, heißen auch Micro-Batterien und kommen auf Maße von ca. 10 mm Durchmesser und 44 mm Länge.

Was ist eine Batterie?

Eine Batterie ist zunächst ein Energiespeicher, der chemische Energie enthält. Durch den Anschluss an einen Stromkreis wird die chemische Energie in der Batterie in elektrische Energie umgewandelt. Das grundlegende Funktionsprinzip der Batterie ergibt sich aus der Tendenz der unterschiedlichen Elemente, die enthaltenen kleinen Teilchen namens Elektronen aufzunehmen beziehungsweise abzugeben:

  1. Es besteht zwischen zwei Polen ein Spannungsverhältnis.
  2. Zum Ausgleich der Spannung streben die Elektronen den Fluss von einem zum anderen Pol an.
  3. Mit dem Fluss der Elektronen fließt zugleich Strom.

Die theoretisch entnehmbare Ladungsmenge der Batterie, also die Kapazität der Batterie, wird in Amperestunden (Ah) oder einfach Ampere (A) angegeben. Die Zahl der Amperestunden der Batterie wird nach einer Norm ermittelt und festgelegt. Die tatsächliche Kapazität der Batterie ergibt sich aus der Höhe des Entladestroms, der definierten Spannung und der Temperatur der Batterie.

 

Ein Weg, die Kapazität von Batterien zu erhöhen, besteht darin, mehrere Batterien parallel schalten. Durch eine Parallelschaltung von Batterien kann es jedoch auch zur gegenseitigen Entladung der einzelnen Batterien kommen. Eine andere Methode, die Kapazität einer Batterie zu erhöhen, ist die Veränderung der Zellengröße: Je größer die einzelnen Zellen sind, desto größer fällt die Energiemenge der Batterie aus.

Was ist der Unterschied zwischen Batterie und Akku?

Wiederaufladbare Batterien wandeln chemische Energie in elektrische Energie um und umgekehrt. Diese Energieträger sind kostenintensiv, werden unter großem Energieaufwand hergestellt und besitzen eine beschränkte Lebensdauer. Man bezeichnet die wiederaufladbaren Batterien auch als Sekundär-Batterien oder noch gebräuchlicher als Akkumulatoren (kurz: Akkus).

 

In einer Einweg-Batterie wird die gegebene chemische nur in elektrische Energie transformiert; eine Umkehrung des Vorgangs wie bei wiederaufladbaren Batterien ist nicht möglich. Energieträger dieses Typen produzieren mehr Müll und belasten dadurch die Umwelt. Deshalb sollten Batterien nur eingesetzt werden, wenn die Standzeiten im Gerät den Einsatz eines Akkus (aufgrund dessen höherer Selbstentladung; Anm.) nicht rechtfertigen.

 

Erkenntnis: Aus Sicht der Umwelt eröffnen Akkus wertvolle Möglichkeiten, viel Geld und Müll einzusparen. Batterien und Akkus unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Energiebilanz deutlich, wie wir in unserem Blogbeitrag bereits ausgeführt haben. Die folgende Grafik veranschaulicht diesen Sachverhalt nochmals.

Energiebilanz von Akkus und Batterien

 

Haben Sie in Ihrem Gerät die Möglichkeit und zudem selbst Lust, etwas Gutes für die Umwelt zu tun? Dann schauen Sie sich gern unser Produktsortiment für Akkus als Alternative zu Batterien an!

 

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