Wie die beste Powerbank finden?

Es gibt keine Powerbank für Alle

Zum Glück gehören die Momente, in denen die 10% Akku-Anzeige uns in Panik versetzt hat, inzwischen der Vergangenheit an. Wir suchen nicht mehr manisch nach einer Steckdose zum Aufladen. Stattdessen stöpseln wir unsere Geräte an eine Powerbank und fertig. Wir erklären Dir, wie Du die Beste für deine individuellen Bedürfnissen findest.

Die Eine für Alle gibt's nicht

Die beste Powerbank ist diejenige, welche deine individuellen Ansprüchen am besten entspricht. Wir vergeben daher an dieser Stelle keinen allgemein gültigen Tipp, sondern geben Dir lieber wichtige Fragen zur Hand. Diese kannst Du dann für Dich selbst beantworten und abwägen. Denn die Eine für Alle gibt es einfach nicht.

Die drei "W"-Fragen

Welches Gerät oder welche Geräte möchtest Du per Powerbank aufladen?
Wie viele Ladungen soll der externe Akku ermöglichen?
Wo möchtest Du die Powerbank hauptsächlich verwenden?

Es gibt keine Powerbank für alle Ansprüche

Die wichtigsten Merkmale einer Powerbank

Es sind eine handvoll Merkmale, die einen externen Akku auszeichnen. An erster Stelle steht die Kapazität. Sie bestimmt die Betriebsdauer. Je höher die Nenn-Kapazität, desto länger hält ein Akku. Das heißt, je höher die Nenn-Kapazität der Powerbank, desto öfters lassen sich deine Geräte laden.

Vorteile hoher Kapazität:

  • mehr Leistung
  • längere Betreiebsdauer
  • öfteres Aufladen von Geräten möglich
  • häufig mehrere USB-Ausgänge

Nachteile:

  • hat mehr Gewicht
  • hat mehr Volumen
  • benötigt selbst eine längere Ladezeit

Powerbank mit hoher Kapazität


Es gibt Modelle mit einem oder zwei USB-Ausgängen. Die Versionen mit einem Anschluss sind meist kleinformatig. Sie eignen sich für Geräte wie Handys oder Mp3-Player. Ab einer Kapazität von 6.000 mAh lässt sich damit auch ein Tablet voll laden. Erst dann lohnen sich zwei USB-Ausgänge. Insofern hier tatsächlich zwei Geräte gleichzeitig in angemessener Zeit aufgeladen werden können. Wer ein Tablet, Netbook oder Notebook (mit USB Typ-3) per externem Akku mit Strom versorgen möchte, sollte sich nach etwas Großem umsehen. Wir empfehlen mindestens eine Kapazität von 15.000 mAh zu wählen.

Wann soll die Powerbank zum Einsatz kommen?

Wie bereits gesagt, gibt es nicht die eine beste Lösung für Alle und Jeden. Wenn Du beispielsweie mehr Kapazität möchtest, musst Du immer mehr Gewicht in Kauf nehmen. Das ist nichts für jede Gelegenheit. Auf einer Trekking Tour zählt nämlich jedes Gramm. Auch im Reisegepäck oder im Alltag sind Akkus mit einem halben Kilo nicht erfreulich. Wer jedoch längere Reisen macht, weiß zu schätzen, wenn die Powerbank sein Handy eine ganze Woche lang mit Energie versorgt. Das erspart viel Stress und die Suche nach Steckdosen.

Powerbank für die Reise

Zum Schluss noch eine kurze Anmerkungen: Es handelt sich bei der Energiefreigabe einer Powerbank, wie übrigens bei jedem Akku, um einen chemischen Vorgang. Dementsprechend besitzt sie eine Lebensdauer, die durch ihre Lade- und Entadezyklen begrenzt ist. Denn irgendwann sind die Ressourcen für diesen chemischen Prozess schlicht aufgebraucht. Wie lange man mit einem Akku zufrieden ist, hängt also auch von der Qualität seines Inneren ab. Kurz gesagt, auf die inneren Werte kommt es an. Einige Hersteller sind sehr überzeugt von ihren Powerbanks und gewähren daher verlängerte Herstellergarantien. Die Firma Ansmann gewährt hier in der Regel 3 Jahre. Der Batteriehersteller GP gewährt sogar 5 Jahre Garantie. Wer seine Powerbank regelmäßig in Gebrauch hat, für den lohnt sich eine so lange Herstellergarantie.