Schutzelektronik bei Werkzeugakkus?

Schutzelektronik bei Werkzeugakkus?

Hovado schreibt: Datum: 28 Januar, 2015

Hallo,

ich habe bei einigen Akku-Händlern im Internet gelesen, das der normale Nickel-Cadmium und Nickel-Hydrid Werkzeugakku zum Beispiel für Makita 1222 folgende Features hat:

Sicherheit durch Schutzelektronik: Überladungsschutz, Überhitzungsschutz und Kurzschlussicher

oder

CE-zertifiziert mit eingebautem Kurzschluß-, Überladungs- und Überhitzungsschutz

stimmt das?

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Akkuline schreibt: Datum: 28 Januar, 2015

Das gilt für alle NiCD und NiMH Akkus:

1.) Schutzelektronik haben diese älteren Akkutechnologien nicht, nur neuere Li-Ion Akkus haben meistens eine Schutzelektronik.

2.) Überladungsschutz hat keiner dieser Akkus! Die Ladung steuert immer noch das Ladegerät, falls hier das Ladegerät defekt ist, kann der Akku auf jeden Fall überladen werden.

3.) Überhitzungsschutz, diese Schutzart ist teilweise als dritter Kontakt (NTC / Thermokontakt) vorhanden, dieser ist aber nur bei der Ladung aktiv und kann den Akku somit nicht bei einer zu starken Entladung abschalten. Preiswerte Baumarkt Akkuschrauber älterer Art haben nur zwei Kontakte für Plus und Minus.

4.) Kurzschlussicher, das würde ich nicht testen wollen ;-) Da hier keine Schutzelektronik verbaut wurde, könnte hier nur eine träge Schmelzsicherung verbaut sein. Selbst diese sind nicht in diesen NiCD und NiMH Werkzeugakkus verbaut.

Fazit: An Hand von solchen groben Fehlinformationen, lassen sich gute Fachhändler von solchen Händlern unterscheiden die nur verkaufen wollen. Mit jeder Art und jeden Mittel wird versucht den Akku an den ahnungslosen Mann (oder Frau) zu bekommen.

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