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Test: Fenix 14500 ARB-L14-1050 Akku

Test-Entladung mit 500 mA ➥ erreichte Kapazität 1023 mAh ✔

Test Ausrüstung & Informationen

  • Tag der Entladung: 5. November 2025
  • Verwendetes Entladegerät: Junsi iCharger 1010B+
  • Verwendetes Ladegerät: AccuPower IQ338XL

Testbericht & Auswertung: Fenix 14500 Li-Ion Akku ARB-L14-1050 (3,6 V / 1050 mAh)

Der Fenix ARB-L14-1050 ist ein geschützter 14500 Li-Ion Akku im AA-Format mit integrierter Schutzschaltung (PCB) und er ist der Nachfolger der Fenix ARB-L14-800 Li-Ion Zelle. Besonders hervorzuheben bei diesen Akku ist, dass die Zelle trotz PCB nur 50 mm Gesamtlänge und misst, damit entspricht sie der Norm – im Gegensatz zu manchen Alternativen (z. B. XCELL 750 FlashlightPower mit ca. 53 mm), die in vielen Geräten nicht mehr passen. Getestet wurden Kapazität, Energieinhalt, Temperaturverhalten und die Spannungslage unter realistischen Lasten. Für alle drei Tests, haben wir das AccuPower IQ338XL Ladegerät verwendet um die Akkus zu laden.

Testaufbau & Rahmenbedingungen

  • Zelltyp: Fenix ARB-L14-1050 (14500 / 3,6 V nominal)
  • Schutzschaltung: integriert (PCB)
  • Abschaltspannung (Cut-Off): 2,50 V
  • Messgrößen: Kapazität (mAh), Energie (Wh), Temperatur, Spannungsverlauf

Unsere Testergebnisse

Test 1 – hohe Last (≈2 A)

  • Entladestrom: ≈1,995 A
  • Dauer: 28 min (1719 s)
  • Temperatur: max 39,7 °C, Ø 34,2 °C
  • Spannung: max 3,63 V, Ø 3,02 V, Cut-Off 2,49 V
  • Kapazität: 960 mAh
  • Energie: 2,90 Wh

Bewertung: Sehr gutes Verhalten auch bei hoher Last (Entladestrom). Die moderate Erwärmung und die stabile Spannungslage deuten auf einen geringen Innenwiderstand hin. Die 960 mAh bei knapp 2 A sind für geschützte 14500-Zellen ein sehr guter Wert.

Test 2 – Standard-Last (≈0,5 A)

  • Entladestrom: 0,494 A
  • Dauer: 120 min (7233 s)
  • Temperatur: max 28,4 °C, Ø 26,92 °C
  • Spannung: max 4,19 V, Ø 3,51 V, Cut-Off 2,49 V
  • Kapazität: 1013 mAh
  • Energie: 3,55 Wh

Bewertung: Bei moderater Last erreicht der Akku die Nennkapazität >1000 mAh nahezu vollständig. Fenix hält sein Versprechhen, dass die Zelle mindestens 950mAh erreicht. Die niedrigen Temperaturen sprechen für hohe Effizienz und geringe Verlustwärme. Der Energieinhalt von 3,55 Wh liegt im oberen Segment vergleichbarer 14500-Zellen.

Test 3 – Wiederholung bei ≈0,5 A Entladestrom

  • Entladestrom: 0,494 A
  • Dauer: 121 min (7307 s)
  • Temperatur: max 28,1 °C, Ø 27,19 °C
  • Spannung: max 4,20 V, Ø 3,42 V, Cut-Off 2,49 V
  • Kapazität: 1023 mAh
  • Energie: 3,50 Wh

Bewertung: Die Messergebnisse bestätigen eine sehr gute Reproduzierbarkeit. Abweichungen zwischen Test 2 und Test 3 liegen bei rund 1 % – ein Hinweis auf konstante Zellqualität und ein zuverlässig arbeitendes PCB.

Analyse & Interpretation

  • Spannungslage: Der Verlauf bleibt über weite Strecken oberhalb 3,0 V (selbst bei 2 A). Das signalisiert eine niedrige Innenwiderstandslage und gute Lasttauglichkeit.
  • Kapazität vs. Last: Von 960 mAh (≈2 A) bis 1023 mAh (≈0,5 A) liegen die Werte im erwartbaren Fenster. Die Nennangabe von 1050 mAh wird praxisnah nahezu erreicht.
  • Thermik: Maximal 39,7 °C bei hoher Last, deutlich darunter bei 0,5 A – sehr gute Thermal-Performance für eine geschützte 14500-Zelle.
  • Bauform-Vorteil: Mit 50 mm Länge ist der Akku normgerecht. Längere 14500-Akkus (z. B. XCELL 750 FlashlightPower mit ~53 mm) können Kontakt- oder Passungsprobleme verursachen – hier punktet Fenix klar.

Stärken auf einen Blick

  • Normgerechte Länge 50 mm trotz Schutzschaltung (PCB)
  • Hohe reale Kapazität von ~960–1023 mAh je nach Last
  • Gute Energiewerte bis 3,55 Wh
  • Stabile Spannungslage und niedriger Innenwiderstand
  • Moderate Temperaturen auch bei ~2 A Entladung

Praxis-Fazit

Der Fenix ARB-L14-1050 gehört zu den leistungsfähigsten geschützten 14500-Akkus seiner Klasse. Er kombiniert hohe Sicherheit durch PCB, echte Kapazität, effiziente Thermik und – für viele Anwendungen entscheidend – die exakte AA-Baugröße von 50 mm. Ideal für Taschenlampen, Messgeräte, Sensortechnik und hochwertige Elektronik, die auf 14500-Li-Ion ausgelegt ist.

Berechnete Leuchtdauer mit der Fenix ARB-L14-1050

Hinweis: Die Laufzeiten hängen von Lampe, Treiber-Regelung und Step-Down ab. Grundlage sind unsere gemessenen Energiewerte (~3,50–3,55 Wh) und veröffentlichte Laufzeit-Angaben ähnlicher Fenix-Modelle mit 14500-Zellen. Realwerte können je nach LED/Lumenstufe und Umgebung variieren.

Praxisnahe Durchschnittswerte (14500-Klasse, ca. 1.000 mAh)

  • Turbo / Boost (≈ 300–600 lm): ca. 0:45–1:30 h (meist mit Step-Down)
  • High (≈ 70–150 lm): ca. 3–4 h
  • Med (≈ 30–70 lm): ca. 10–12 h
  • Low / Moon (≈ 1–5 lm): ca. 50–100+ h

FAQ – Häufige Fragen

Passt der Akku in Geräte mit strikter AA-Längenbegrenzung?
Ja. Mit 50 mm Gesamtlänge entspricht der Akku der AA-Norm und passt daher auch in enge Batteriefächer, wo längere 14500-Akkus Probleme machen.

Ist der Akku für hohe Ströme geeignet?
Ja, bis etwa 2 A Dauerlast zeigte der Test eine stabile Spannungslage und moderate Temperaturen. Für leistungsstarke LED-Taschenlampen sehr gut geeignet.

Welche Schutzfunktionen sind vorhanden?
Die integrierte Schutzelektronik (PCB) schützt vor Überladung, Tiefentladung und Kurzschluss. Es sollte dennoch ein geeignetes Li-Ion-Ladegerät verwendet werden.

Weiterer Angaben zur Messung

Test-ID: Test.00508
Start-Spannung: 4.2 Volt
Abschalt-Spannung: 2.5 Volt
Entladezeit: 7307 Sekunden
Maximal gemessene Temperatur: 28.1 °C
Durchschnittliche gemessene Temperatur: 27.19 °C
gemessenes Gewicht: 19.8 Gramm
Leistungs-Gewicht: 0.18 Wh pro Gramm
176.77 Wh/kg

Hinweis zum maximalen Entladestrom
Der Hersteller FENIX hat in seinem technischen Datenblatt einen maximalen Dauerentladestrom von 2 Ampere angegeben.

Die Startspannung ist die Spannung, die das Entladegerät zum erstenmal unter Last gemessen hat. Die Startspannung sagt nicht unbedingt aus, ob der Akku oder die Batterie zu 100% vollgeladen war.

Hinweise zur Messung » Test.00508 «

Alle Messungen und Tests wurden so sorgfältig wie möglich durchgeführt. Die Testumgebung ist ein normaler Raum und kein Labor. der Raum kann je nach Jahreszeit unterschiedliche Temperaturen aufweisen, daher können die Temperatur-Messungen nicht als Referenz verwendet werden, es kann aber eine Tendenz ersichtlich sein.

Mit einer Messung, können auch keine Rückschlüsse auf Haltbarkeit und Lebensdauer der Zelle gemacht werden.