Blei-Akku als Preiswerte Alternative

Wer einen Blei-Akku kaufen möchte, sollte genau wissen für welche Anwendung der Bleigel-Akku eingesetzt werden soll, da es drei verschiedene Arten von AGM Bleiakku Typen gibt. Der Standard-Akku wird für den Bereitschaftsbetrieb zB. USV Anlagen, Alarm-Anlagen, Fahrstühle etc. verwendet. Die Zyklentypen Akkus werden meist für motorrisierte Anwendungen wie Rollstuhl oder Golf-Caddy verwendet, die Zyklen Bleiakkus haben meist in der Bezeichnung ein "C" als Erkennungsmerkmal. Den Hochstom-Typen oder auch Starterbatterie, wird zum starten von Mofa, Moped oder Rasenmäher verwendet, als Erkennungsmerkmal ist hier oft ein "H" in der Modellbezeichnung erkennbar.

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Funktionsweise und Geschichte des Bleiakku

Der erste Bleiakku wurde 1859 /1860 von Gaston Planté entwickelt. Bis heute ist er der am weitesten verbreitete Akku-Typ. Der Bleiakku ist der bisher am längsten erforschte und dokumentierte Akku. Daher stellt er mit seinen vielen Optimierungen für unterschiedlichste Anwendungen ein recht ausgereiftes Produkt dar.
Bleiakkus gelten als preisgünstig und zuverlässig. Nachteile gegenüber anderen Akku-Typen sind das Gewicht und die geringe Energiedichte.

Zum Einsatz kommt der Bleiakku dort, wo eine hohe Strombelastbarkeit erforderlich ist. Aufgrund des hohen Gewichtes ist eine Nutzung aber nicht überall sinnvoll. Durchgesetzt hat sich der Bleiakku als fest fixierte Starter- oder Antriebsbatterie durch seine hohe Wirtschaftlichkeit. Ein weiterer häufiger Anwendungsbereich ist die Notstromversorgung. Der Bleiakku zeichnet sich durch das kurzzeitige zulassen hoher Stromstärken aus. Sein wohl bekanntester Einsatzzweck ist der als Starterbatterie im Auto und allen Kraftfahrzeugen. Als Kleinzellen werden meist flexiblere und leichtere Akku-Technologien verwendet.

Ein Bleiakku besteht aus einer gitterartigen Struktur von zwei Platten. Beide Elektroden bestehen aus dem gleichen Material, die positive Elektrode aus PbO2 – Bleioxid und die negative Elektrode aus einer Bleiplatte. Als Elektrolyt wird Schwefelsäure eingesetzt.

Das beim Bleiakku verwendete Ladeverfahren ist das I/U Verfahren. Der Akku wird mit Konstantstrom aufgeladen. Diesem Ladevorgang folgt dann die Konstantspannungsladung. Eine Tiefenentladung beim Bleiakku führt zu irreparablen Schäden und kann ihn unbrauchbar machen. Zur Vermeidung einer Überladung sollte beim Ladevorgang ein Laderegler verwendet werden.

Auch zur Beschränkung der Gasung beim Bleiakku ist die Verwendung eines Ladereglers notwendig. Durch Verunreinigung kann es zur Gasung kommen, beispielsweise wenn sich Edelmetalle an der Bleielektrode im Bleiakku ablagern. In diesen Fällen wird die Überspannung von Wasserstoff verringert und es kann zur Entstehung von Knallgas kommen. Durch den Fortschritt in der Entwicklung erreichen Bleiakkus mittlerweile eine sehr hohe Lebensdauer. Aufgrund der Selbstentladung sowie des automatischen Kapazitätsverlustes wird der Bleiakku in der Regel erst nach einer ca. 6 jährigen Betriebsdauer ausgetauscht. Nach dieser Zeit kann kein störungsfreier Betrieb mehr garantiert werden. Die Alterung liegt in erster Linie an der Sulfatierung des Bleiakkus.

Bleiakkus entladen

Wenn Sie einen Bleiakkumulator entladen, achten Sie darauf, dass die 1,8 Volt pro Zelle nicht unterschritten werden! Bei einem 6 Volt Blei-Akku darf die Entladeschluss-Spannung nicht unter 5,4 Volt fallen. Eine Tiefenentladung nimmt Ihnen jeder Akku übel. Die meisten Akkus sind nach einer Tiefentladung irreparabel beschädigt.

Vorteile und Nachteile von Blei-Akkus

 + günstig und preiswert

+ hohe Kapazitäten erhältlich

+ viele Hersteller, dadurch große Auswahl

+ erreichen oft eine hohe Lebensdauer

+ einfaches Ladeverfahren

- sehr schwer, gemessen an Gewicht zur Leistung

- bei Kälte wird weniger Leistung abgegeben

- nicht gerade Umweltfreundlich

 

Qualitätsunterschiede bei Bleiakkus feststellen

Am einfachsten können Sie die Qualität des Akkus an dessen Gewicht feststellen. Je schwerer der Akku ist, desto besser. Ein Beispiel: Haben Sie einen 12V 7,2Ah Akku mit einem Gewicht von 2650 Gramm und einen mit nur 2500 Gramm, können Sie davon ausgehen, dass der Akku mit dem höheren Gewicht länger hält.

Es gibt auch noch Blei-Vliesakkus. Dieser Typ wird auch als AGM-Akku oder AGM-Batterie bezeichnet. Die Banner Auto-Batterie Running-Bull ist beispielsweise eine AGM-Batterie.

Mit einem richtigen Ladegerät für Bleiakkus können Sie sicher sein, dass Sie das Optimum an Lebensdauer herausholen. Wird der Akku eine längere Zeit nicht benutzt, sollten Sie ihn auf jeden Fall ab und an nachladen. Die häufigsten Einsatzgebiete sind Kinderspielzeug (für kleine Elektro Autos), für Golf Trolley, als Starter-Batterie für Motorrad, als Zwischenspeicher für den Solar-Betrieb, für Notstrom / USV Anlagen oder für den elektrischen Rollladenantrieb. Seit dem die Li-Ion Akkus leistungsfähiger wurden, werden oft die sehr viel leichteren Lithium Block Akkus auch als Ersatz für den Bleiakku verwendet.

Wie funktioniert eine Gel-Batterie?

Bei der Gel-Batterie befindet sich die Elektrolytmischung in einer Gelsubstanz. Innerhalb der Gelbatterie werden die während des Ladevorgangs austretenden Gase in Flüssigkeit umgewandelt. So wird beim sogenannten Rekombinationsprozess der Austritt der Gase aus der Batterie verhindert – dadurch ist die Gel-Batterie extrem gasungsarm. Es können weder Gase noch Säurenebel nach außen dringen.

Durch Sicherheitsventile innerhalb der Gel-Batterie kann der entstehende Überdruck entweichen. Die Gel-Batterie ist von außen nach innen hermetisch dicht und könnte im Notfall sogar für den Unterwasser-Einsatz eingesetzt werden. Durch die Dichte und Konstruktion entstehen keine Geruchsbelästigungen und Korrosionsschäden durch Austritt von aggressiven Batterie-Säuredämpfen.

Die Gel-Batterie gilt als besonders umweltfreundlich und sauber. Dadurch erweist sie sich als geradezu ideal für die Anwendung in bewohnten Räumen. Die robuste Konstruktion und der hohe Neigungswinkel ermöglichen eine hohe Flexibilität im Einsatz. Durch die Auslaufsicherheit und einen dadurch sehr hohen erlaubten Neigungswinkel von ca. 180 Grad, ist die Gel-Batterie vielseitig einsetzbar. Sie wird häufig in Freizeit- und Sportfahrzeugen, Bussen, Booten oder auch in Baumaschinen genutzt.

Die Gel-Batterie hat eine deutlich höhere Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Batterien. Ihre Selbstentladung ist sehr gering. Einen der spezifischen Vorteile der Geltechnologie stellt neben der Sauberkeit und Umweltfreundlichkeit die sichere Handhabung dar. Eine Säurestandskontrolle und entsprechendes Wasserauffüllen sind bei der Gel-Batterie nicht notwendig. Auch Löcher in der Kleidung aufgrund der sonst so gefährlichen Batteriesäure in Batterien bleiben hier aus.

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