Blei-Akku als Preiswerte Alternative

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Panasonic Bleiakku LC-P1228AP 12,0Volt 28,0Ah mit M5 Schraubanschluss Panasonic Bleiakku LC-P1228AP 12,0Volt 28,0Ah...
von PANASONIC
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Panasonic Bleiakku LC-P1220P 12,0Volt 20,0Ah mit M5 Schraubanschluss Panasonic Bleiakku LC-P1220P 12,0Volt 20,0Ah...
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EUR 84,90
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Exide Sonnenschein Bleiakku Dryfit A512/10S 12,0Volt 10,0Ah mit 4,8mm Steckanschlüssen Exide Sonnenschein Bleiakku Dryfit A512/10S...
von EXIDE
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1 von 12

Mehr Infos zur Kategorie Der Bleiakku hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei akkuline finden Sie den passenden Bleiakku für Ihre Anwendung. ➥ Jetzt bei akkuline.de kaufen!

Funktionsweise und Geschichte des Bleiakku

Der erste Bleiakku wurde 1859 /1860 von Gaston Planté entwickelt. Bis heute ist er der am weitesten verbreitete Akku-Typ. Der Bleiakku ist der bisher am längsten erforschte und dokumentierte Akku. Daher stellt er mit seinen vielen Optimierungen für unterschiedlichste Anwendungen ein recht ausgereiftes Produkt dar.
Bleiakkus gelten als preisgünstig und zuverlässig. Nachteile gegenüber anderen Akku-Typen sind das Gewicht und die geringe Energiedichte.

Zum Einsatz kommt der Bleiakku dort, wo eine hohe Strombelastbarkeit erforderlich ist. Aufgrund des hohen Gewichtes ist eine Nutzung aber nicht überall sinnvoll. Durchgesetzt hat sich der Bleiakku als fest fixierte Starter- oder Antriebsbatterie durch seine hohe Wirtschaftlichkeit. Ein weiterer häufiger Anwendungsbereich ist die Notstromversorgung. Der Bleiakku zeichnet sich durch das kurzzeitige zulassen hoher Stromstärken aus. Sein wohl bekanntester Einsatzzweck ist der als Starterbatterie im Auto und allen Kraftfahrzeugen. Als Kleinzellen werden meist flexiblere und leichtere Akku-Technologien verwendet.

Ein Bleiakku besteht aus einer gitterartigen Struktur von zwei Platten. Beide Elektroden bestehen aus dem gleichen Material, die positive Elektrode aus PbO2 – Bleioxid und die negative Elektrode aus einer Bleiplatte. Als Elektrolyt wird Schwefelsäure eingesetzt.

Das beim Bleiakku verwendete Ladeverfahren ist das I/U Verfahren. Der Akku wird mit Konstantstrom aufgeladen. Diesem Ladevorgang folgt dann die Konstantspannungsladung. Eine Tiefenentladung beim Bleiakku führt zu irreparablen Schäden und kann ihn unbrauchbar machen. Zur Vermeidung einer Überladung sollte beim Ladevorgang ein Laderegler verwendet werden.

Auch zur Beschränkung der Gasung beim Bleiakku ist die Verwendung eines Ladereglers notwendig. Durch Verunreinigung kann es zur Gasung kommen, beispielsweise wenn sich Edelmetalle an der Bleielektrode im Bleiakku ablagern. In diesen Fällen wird die Überspannung von Wasserstoff verringert und es kann zur Entstehung von Knallgas kommen. Durch den Fortschritt in der Entwicklung erreichen Bleiakkus mittlerweile eine sehr hohe Lebensdauer. Aufgrund der Selbstentladung sowie des automatischen Kapazitätsverlustes wird der Bleiakku in der Regel erst nach einer ca. 6 jährigen Betriebsdauer ausgetauscht. Nach dieser Zeit kann kein störungsfreier Betrieb mehr garantiert werden. Die Alterung liegt in erster Linie an der Sulfatierung des Bleiakkus.

Bleiakkus entladen

Wenn Sie einen Bleiakkumulator entladen, achten Sie darauf, dass die 1,8 Volt pro Zelle nicht unterschritten werden! Bei einem 6 Volt Blei-Akku darf die Entladeschluss-Spannung nicht unter 5,4 Volt fallen. Eine Tiefenentladung nimmt Ihnen jeder Akku übel. Die meisten Akkus sind nach einer Tiefentladung irreparabel beschädigt.

Vorteile und Nachteile von Blei-Akkus

Vorteile
  • + günstig und preiswert
  • + hohe Kapazitäten erhältlich
  • + viele Hersteller, dadurch große Auswahl
  • + erreichen oft eine hohe Lebensdauer
  • + einfaches Ladeverfahren
Nachteile
  • - sehr schwer, gemessen an Gewicht zur Leistung
  • - bei Kälte wird weniger Leistung abgegeben
  • - nicht gerade Umweltfreundlich

 

Qualitätsunterschiede bei Bleiakkus feststellen

Am einfachsten können Sie die Qualität des Akkus an dessen Gewicht feststellen. Je schwerer der Akku ist, desto besser. Ein Beispiel: Haben Sie einen 12V 7,2Ah Akku mit einem Gewicht von 2650 Gramm und einen mit nur 2500 Gramm, können Sie davon ausgehen, dass der Akku mit dem höheren Gewicht länger hält.

Es gibt auch noch Blei-Vliesakkus. Dieser Typ wird auch als AGM-Akku oder AGM-Batterie bezeichnet. Die Banner Auto-Batterie Running-Bull ist beispielsweise eine AGM-Batterie.

Mit einem richtigen Ladegerät für Bleiakkus können Sie sicher sein, dass Sie das Optimum an Lebensdauer herausholen. Wird der Akku eine längere Zeit nicht benutzt, sollten Sie ihn auf jeden Fall ab und an nachladen. Die häufigsten Einsatzgebiete sind Kinderspielzeug (für kleine Elektro Autos), für Golf Trolley, als Starter-Batterie für Motorrad, als Zwischenspeicher für den Solar-Betrieb, für Notstrom / USV Anlagen oder für den elektrischen Rollladenantrieb. Seit dem die Li-Ion Akkus leistungsfähiger wurden, werden oft die sehr viel leichteren Lithium Block Akkus auch als Ersatz für den Bleiakku verwendet.

Wie funktioniert eine Gel-Batterie?

Bei der Gel-Batterie befindet sich die Elektrolytmischung in einer Gelsubstanz. Innerhalb der Gelbatterie werden die während des Ladevorgangs austretenden Gase in Flüssigkeit umgewandelt. So wird beim sogenannten Rekombinationsprozess der Austritt der Gase aus der Batterie verhindert – dadurch ist die Gel-Batterie extrem gasungsarm. Es können weder Gase noch Säurenebel nach außen dringen.

Durch Sicherheitsventile innerhalb der Gel-Batterie kann der entstehende Überdruck entweichen. Die Gel-Batterie ist von außen nach innen hermetisch dicht und könnte im Notfall sogar für den Unterwasser-Einsatz eingesetzt werden. Durch die Dichte und Konstruktion entstehen keine Geruchsbelästigungen und Korrosionsschäden durch Austritt von aggressiven Batterie-Säuredämpfen.

Die Gel-Batterie gilt als besonders umweltfreundlich und sauber. Dadurch erweist sie sich als geradezu ideal für die Anwendung in bewohnten Räumen. Die robuste Konstruktion und der hohe Neigungswinkel ermöglichen eine hohe Flexibilität im Einsatz. Durch die Auslaufsicherheit und einen dadurch sehr hohen erlaubten Neigungswinkel von ca. 180 Grad, ist die Gel-Batterie vielseitig einsetzbar. Sie wird häufig in Freizeit- und Sportfahrzeugen, Bussen, Booten oder auch in Baumaschinen genutzt.

Die Gel-Batterie hat eine deutlich höhere Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Batterien. Ihre Selbstentladung ist sehr gering. Einen der spezifischen Vorteile der Geltechnologie stellt neben der Sauberkeit und Umweltfreundlichkeit die sichere Handhabung dar. Eine Säurestandskontrolle und entsprechendes Wasserauffüllen sind bei der Gel-Batterie nicht notwendig. Auch Löcher in der Kleidung aufgrund der sonst so gefährlichen Batteriesäure in Batterien bleiben hier aus.

FAQ zu Bleiakku

Kann ich zum Laden ein normales 12V Netzteil verwenden?

Nein, da sonst die Gefahr besteht den Bleiakku zu überladen, das normale Netzteil erkennt nicht die Ladekurve des Pb-Akkus, daher kann es nicht wie ein Bleiladegerät, ordnungsgemäß den Ladevorgang beenden und abschalten. Außerdem ist die Spannung eines 12 Netzteil auch viel zu niedrig, ein vollgeladener Bleiakkumulator hat 14,4 Volt. Das gleiche gilt auch im Bezug auf den 6V Akku.

Wie hoch ist die Ladespannung beim Bleiakku?

Die Nennspannung wir mit 2V je Zelle angegeben. Bei einem 12V Bleiakku sind immer 6 Zellen drin, beim 6V Akku sind es dann nur noch 3 Zellen. Pro Zelle rechnet man mit einer maximalen Ladeschlussspannung von 2,4 Volt pro Zelle, dh. bei einem 6V Bleiakku sind es vollgeladen 7,2V und ein 12V Akku hat dann 14,4V.

Ab wann ist der Bleiakku tiefentladen?

Auch hier gilt wieder eine Nennspannung von 2 Volt je Zelle. Die Entladeschlussspannung liegt bei 1,75V je Zelle, also wären es 5,25V bei einem 6V Bleiakku und 10,5V bei einem 12V Bleiakku. Alles was unter dieser Entladeschlussspannung liegt ist schon tiefentladen. Der Bleiakku altert auch mit jeder kurzen Tiefentladung sehr schnell, eine längere Tiefentladung führt zum Tod der Blei-Batterie.

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