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E-Bike-Akku: Mit der richtigen Batterie die Strecke meistern - Unser großer Kauf- und Pflegeratgeber

Sie sind auf der Suche nach einem Ersatzakku zu Ihrem neuen E-Bike oder bei Ihrem älteren E-Bike wird es Zeit für einen Akkutausch? Unsere Informationen werden Ihnen dabei helfen, die passende Batterie zu finden. Eventuell ist es bei Ihrem E-Bike sogar möglich, durch einen Akku mit höherer Kapazität ein Upgrade vorzunehmen: Dank der höheren Kapazität speichert der E-Bike-Akku mehr Energie und Sie haben mit Ihrem Fahrrad eine größere Reichweite.

 

Über Akku-Technologien, Optimierungspotenziale beim Akkutausch, Kaufempfehlungen und Hinweise zur Akkupflege - unser Ratgeber auf Akkuline.de!

 

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Grundlagen: Wichtigste Informationen über E-Bike-Akkus

Im Gegensatz zu einem nicht elektrischen Fahrrad verfügen E-Bikes über einen elektrischen Antrieb. Das Antriebssystem bezieht seine Energie bei modernen E-Bikes normalerweise aus Lithium-Ionen-Akkus. Ein Lithium-Ionen-Akku (kurz: Li-Ion-Akku) ersetzt die in Fahrrädern immer seltener werdenden Bleiakkus und NiCd-Akkus.

 

Bei den heute üblichen Li-Ion-Akkus profitieren Sie von einer langlebigen Technologie, die 1.000 Ladezyklen durchhalten sollte. Je nach Pflege und Nutzung des Akkus kann sich die Lebensdauer auf 500 Ladezyklen reduzieren oder sogar auf 1.200 Ladezyklen erhöhen. Tipps zur Pflege, damit Ihr neuer E-Bike-Akku möglichst lange hält, erhalten Sie in diesem Abschnitt.

 

Weil die Reichweite von zahlreichen Faktoren (u. a. Strecke, individuelles Fahrverhalten, Energieeffizienz des E-Bikes) abhängt, lässt sich nicht verallgemeinern, welche exakte Strecke mit einer Akkuladung zu bewältigen sein sollte. Für gewöhnlich sind 50-100 km Reichweite mit einer Akkuladung zu bewältigen.

 

Sobald Sie merken, dass die Reichweite Ihres aktuellen Akkus immer stärker abnimmt, liegt in vielen Fällen ein Verschleiß vor, sofern sich an anderen Einflussfaktoren auf die Reichweite nichts ändert - oder einfacher erklärt:

 

  • Ändert sich nichts oder kaum etwas an Ihrem Fahrverhalten,
  • legen Sie immer oder oft dieselben Strecken zurück,
  • und laden Sie die Batterie häufig bis zu demselben Akkustand auf,

 

… aber die Reichweite des Akkus nimmt stetig ab, dann handelt es sich wohl die Alterserscheinungen. Mit steigender Anzahl an Entlade- und Ladezyklen kommt die interne Struktur von Batterien zu Schaden. Diese Schäden führen zu einer schwindenden Akkukapazität. Es ist somit völlig normal, wenn Sie nach einer langen Nutzungszeit einen neuen E-Bike-Akku benötigen.

 

Weil es durch die Wetter-, Temperatur- und Fahrteinflüsse zu mechanischen Schäden von Batterien kommen kann, raten wir Ihnen dazu, mindestens einen Ersatzakku durchgehend vorrätig zu haben. Falls Sie mehrere E-Bike-Fahrer/innen in der Familie oder im Haushalt haben, ist folglich eine höhere Menge an Ersatzakkus sinnvoll, um auf unerwartete Defekte der genutzten Akkus schnell reagieren zu können.

 

Als Händler für Akkus, Batterien und verwandte Technologien führen wir bei Akkuline zahlreiche Produkte, weswegen unser Sortiment definitiv die richtigen E-Bike-Akkus enthält. Im folgenden Ratgeber informieren wir Sie einerseits umfassend über die wichtigsten Kaufkriterien für E-Bike-Akkus. Andererseits ist es uns ein bedeutendes Anliegen, Sie als Kunde beim Sparen zu unterstützen. Aus diesem Grund verraten wir Ihnen, wie Sie Ihre Akkus am besten pflegen, um die Lebensdauer der Batterien zu strecken und seltener neue Akkus kaufen zu müssen. Auf geht’s!

Kaufratgeber für E-Bike-Akkus

Neue E-Bike-Akkus können Sie als Akkupacks oder als einzelne Zellen kaufen. Ihr E-Bike-Akku ist ein Akkupack, welches über ein Gehäuse verfügt. In diesem Gehäuse befinden sich die einzelnen Lithium-Ionen-Akkus, die Sie aus dem Akkupack entnehmen und einzeln tauschen können.

E-Bike-Akku im Pack kaufen oder einzelne Zellen austauschen?

Den E-Bike-Ersatzakku kaufen Sie aus praktischen Gründen immer im Akkupack. Falls Ihr Akku zu Schaden kommt, steigen Sie direkt auf das Ersatzakkupack um und nutzen Ihr E-Bike uneingeschränkt. In einigen Fällen benötigen Sie allerdings kein neues Akkupack, weil beispielsweise nur eine einzige E-Bike-Batterie im Pack beschädigt ist und das Akkupack ansonsten einen guten Zustand hat. Sie sparen Geld, wenn Sie nur den Austausch einer einzelnen Zelle vornehmen und das ansonsten intakte Akkupack dadurch auffrischen.

Woher aber wissen Sie, ob Sie das Akkupack komplett austauschen müssen oder nur eine Zelle im Pack geschädigt ist? Hierfür empfehlen wir folgendes Vorgehen:

  1. Machen Sie das Gehäuse auf und sehen Sie sich das Akkupack an. Falls Sie bei einer Zelle einen mechanischen Schaden oder eine Deformierung feststellen, entfernen Sie diese Zelle mit Schutzhandschuhen, entsorgen sie in einer Batteriesammelstelle und kaufen dieselbe Zelle nach. Meist sind 18650-Akkus im Akkupack; in seltenen Fällen sind es 21500-Akkus.
  2. Falls Sie sich den Austausch einer Zelle nicht zutrauen oder optisch keinen Schaden an einer der Zellen bemerken, können Sie Ihren E-Bike-Akku zu einer spezialisierten Werkstatt schicken. Dort findet eine detaillierte Prüfung des E-Bike-Akkus statt. Ist nur eine Zelle defekt, dann wird direkt die passende neue Zelle verbaut und Ihnen von der Werkstatt schließlich das optimierte Akkupack ausgehändigt.
  3. Wir raten nur zu diesem Vorgehen, wenn der Akku noch relativ neu ist; was bedeutet, dass er weniger als 500 Ladezyklen haben sollte. Bei mehr als 500 Zyklen kann davon ausgegangen werden, dass mehrere Zellen im Akkupack geschädigt sind. Somit wäre der Austausch einzelner Zellen finanziell nicht lukrativ.

Kompatibilität der Akkupacks prüfen, damit sich diese fürs jeweilige Fahrrad eignen

Die E-Bike-Akkus sind nicht mit den Fahrrädern aller Hersteller kompatibel. Sie erfahren auf jeder Produkt-Seite, mit welchen E-Bikes der jeweilige Akku kompatibel ist. Sollten keine Angaben zur Eignung für Fahrräder gemacht werden, informieren Sie sich stattdessen über die Montageposition, Anschlüsse und das chemische System des Akkus.

 

  • Die Montage eines E-Bike-Akkus erfolgt in der Regel am Sitzrohr und nur manchmal am Rahmen.
  • Wenn die Montageposition des Akkus zu Ihrem Fahrrad passt, können Sie die Anschlüsse des Akkus mit denen an Ihrem Fahrrad vergleichen: Stimmen auch diese überein, dann ist der Akku für Ihr E-Bike grundsätzlich geeignet.
  • Zuletzt prüfen Sie, ob das chemische System des Akkus für Ihr E-Bike vorgesehen ist. Bei einem E-Bike-Akku handelt es sich üblicherweise um einen Lithium-Ionen-Akku.

Akkukapazität beeinflusst die Reichweite des E-Bikes entscheidend

Die Kapazität eines E-Bike-Akkus verschafft Ihnen unter Umständen die Möglichkeit, die Reichweite Ihres E-Bikes zu steigern und es dadurch "upzugraden". Falls Sie einen E-Bike-Akku finden, der mehr Kapazität als Ihr jetziger E-Bike-Akku hat, dann speichert der Akku mehr Strom. Bei einer Aufrüstung erzielen Sie Fahrten mit Ihrem E-Bike eine höhere Reichweite als vor dem Akkutausch.

 

Die höhere Kapazität zieht einen höheren Preis für den neuen Akku nach sich. Des Weiteren kann es sein, dass zum Erreichen einer höheren Kapazität auf Schutzelektronik in dem Akku verzichtet wird. Der Verzicht auf Schutzelektronik steigert die Empfindlichkeit Ihres E-Bike-Akkus gegenüber Überladung und Tiefentladung - mehr dazu direkt im nächsten Abschnitt über die Pflege von E-Bike-Akkus. Mithilfe der Pflegehinweise im Hinblick auf Überladung und Tiefentladung werden Sie imstande sein, zu beurteilen, ob Sie zugunsten einer höheren Kapazität des Akkus und einer höheren Reichweite Ihres Fahrrads auf die Schutzelektronik verzichten möchten.

So pflegen Sie den Akku Ihres E-Bikes bestmöglich!

Nachdem Sie mit den Kaufkriterien aus dem vorigen Abschnitt ein gutes Produkt von einem seriösen Hersteller erworben haben, kommt es auf den Umgang mit diesem Produkt an: Je besser Sie sich an die Pflegehinweise für einen E-Bike-Akku halten, umso mehr wird dieser die reguläre Lebensdauer von 1.000 Zyklen erreichen oder sogar übertreffen, ehe er aufgrund einer zu geringen Kapazität ausgetauscht wird.

 

Neben mechanischen Schäden sind die größten Gefahren für Ihren E-Bike-Akku die Tiefentladung und die Überladung. Wenn Ihr E-Bike-Akku zugunsten einer höheren Kapazität keine Schutzelektronik enthält, sollten Sie noch stärker als sonst auf die folgenden Ratschläge achten:

 

  • Wenn der Akku entladen ist, dann schalten Sie das Fahrrad nicht nochmals an. Andernfalls entziehen Sie dem Akku dann einen wichtigen Restbestand an Energie und belasten die Elektroden übermäßig. Es kann zu einer Tiefentladung kommen, die den Akku unwiderruflich schädigt.
  • Weil auch niedrige Temperaturen dem Akku schaden und eine Tiefentladung begünstigen, sollten Sie den Akku immer abnehmen, wenn Sie bei Kälte für mehrere Stunden das E-Bike parken.
  • Falls Sie den Akku tage- oder wochenlang lagern, sind Temperaturen von 5-20 °C gut. Viele Hersteller empfehlen, für die Lagerung den E-Bike-Akku voll aufzuladen, während andere Hersteller abweichende Vorgaben machen. Die Marke BOSCH beispielsweise rät für die Lagerung zu einem Ladezustand von 30 bis 60 %.
  • Fahrten im Winter sind für den E-Bike-Akku kein Problem, weil er durch die Betriebstemperatur vor der Kälte und somit einer Tiefentladung geschützt ist. Schützen Sie den Akku während des Winters mit einer Überdeckung vor Nässe.
  • Auch Hitze kann den Akku schädigen. Auf lange Fahrten im Sommer ist zu verzichten; falls diese doch stattfinden, dann legen Sie reichlich Pausen, in denen der Akku sich runterkühlen kann, ein. Beim Parken sind schattige Bereiche zu bevorzugen; oder Sie entnehmen den Akku, damit dieser vor der Hitze geschützt ist.
  • Vor allem während des Ladeprozesses ist eine Umgebungstemperatur von mehr als 30 °C gefährlich! Wird der E-Bike-Akku dann auch noch zu lange am Ladegerät gelassen, so ist ohne eine Schutzelektronik eine Überladung wahrscheinlich - es herrscht dann Brandgefahr!
  • Nutzen Sie nur spezielle Ladegeräte für das Laden von E-Bike-Akkus. Bei ungeeigneten Ladegeräten drohen Akkuschäden oder sogar Brände durch eine zu hohe Ladespannung.
  • In der Regel ist es sinnvoll, den E-Bike-Akku zwischen 20 und 80 % Kapazität zu halten. Entladen Sie Ihren Akku durchs Fahren also nicht unter 20 % seiner Kapazität und laden Sie ihn möglichst nicht über 80 % hinaus auf.


Es geht nicht um Perfektion, sondern um die bestmögliche Befolgung der Ratschläge. Während bei einem Gerät wie dem Smartphone der empfohlene Akkustand von 20-80 % leichter einzuhalten ist, ist es bei Fahrrädern schwerer. Aus diesem Grund gilt letztendlich die Empfehlung, dass Sie sich im Rahmen Ihrer Bedürfnisse an die Empfehlungen zur Akkupflege halten. Bei vielen Fahrern und Fahrerinnen reicht z. B. bereits der Schutz vor Kälte und Hitze aus, um die Lebensdauer des E-Bike-Akkus und somit die Leistung des E-Bikes deutlich zu verbessern.

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